Aktuelle Krise


Neben dem Hunger und der Cholera leidet die Bevölkerung im Jemen unter der saudischen Blockade.

Für mehr Informationen über die Blockade besuchen Sie unseren Pressebereich oder laden sie die entsprechende Pressemitteilung hier herunter. Eine Spendenmöglichkeit finden Sie im unteren Bereich der Seite.

Wir bezeichnen es oft als „vergessene Krise“, für die Menschen im Jemen ist es jedoch ein unvergesslicher tagtäglicher Kampf ums Überleben. Im ärmsten arabischen Land spielt sich derzeit die weltweit größte humanitäre Krise ab: 70 Prozent der Bevölkerung sind auf Nothilfe angewiesen, zwei Millionen Kinder sind akut unterernährt – dennoch gibt es nicht genug Unterstützung für die Menschen vor Ort. Jemeniten fühlen sich von der internationalen Gemeinschaft im Stich gelassen.

 

Hunger – ein Wort mit sechs Buchstaben beschreibt die unmenschliche Lage für mehr als 18 Millionen Menschen im Jemen. Hunger bedeutet nicht zu wissen, wann sie ihre nächste Mahlzeit erhalten werden; es bedeutet für Lebensmittelgutscheine anzustehen und es bedeutet sich zu entscheiden: zwischen medizinischer Hilfe für ein Kind oder Essen für das andere. Entscheidungen, die weder leicht zu treffen sind noch irgendjemand treffen sollte.

 

Während Hunger bereits zum alltäglichen Kampf ums Überleben gehört, wird die Zivilbevölkerung nun zusätzlich von der Ausbreitung von Cholera bedroht. Im März startete Vision Hope International mit den engagierten Mitarbeitern vor Ort eine Choleraintervention. Dafür erhielten wir eine Förderung von UN OCHA. Leider sind diese finanziellen Mittel nicht genug – die Situation ist verheerend. Das Gesundheitssystem ist zusammengebrochen, kaum eine Einrichtung ist noch vollständig funktionsfähig. Es reicht nicht, Medikamente oder Reinigungsmittel zu verteilen und somit hygienische Zustände herzustellen. Es fehlt an Personal. Es fehlt an funktionierenden Einrichtungen. Es fehlt an weiteren finanziellen Mitteln.

 

Unsere jemenitischen Mitarbeiter vor Ort geben mehr als ihr Bestes. Tagtäglich erreichen sie Menschen mit Nahrungsmitteln und medizinischer Unterstützung. Sie geben die Hoffnung nicht auf. Und trotzdem ist es allen bewusst: ohne Hilfe kann es so nicht weitergehen. Setzen Sie ein Zeichen der Hoffnung. Treffen Sie heute eine Entscheidung. Unterstützen Sie die Frauen und Kinder im Jemen. Spenden Sie. Ihnen fehlen überzeugenden Argumente? Wie wäre es hiermit: 98 Prozent Ihrer Spende geht direkt an die Menschen im Jemen.


15 Jahren vor Ort und wir geben nicht auf.
Die Menschen vor Ort brauchen Ihre Hilfe.


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Wir sind mit vielen Projekten im Jemen aktiv.