Anhaltende wirtschaftliche Krisen, politische Instabilität und die jüngste Eskalation der Gewalt haben die Menschen im Libanon an den Rand der Belastungsgrenze gebracht. Der Zugang zu lebensnotwendigen Gütern und medizinischer Versorgung ist extrem eingeschränkt – besonders für wirtschaftlich schwache Familien, Kinder, Jugendliche und Vertriebene.
Vision Hope ist seit der verheerenden Hafenexplosion in Beirut im Jahr 2020 im Libanon aktiv. Gemeinsam mit verlässlichen lokalen Partnerorganisationen verbinden wir sofortige humanitäre Nothilfe mit dem langfristigen Aufbau gesellschaftlicher Resilienz. Ihre Spende rettet jetzt Leben und schafft nachhaltige Strukturen für die Zukunft.
Der Libanon erlebt derzeit eine dramatische humanitäre Notlage. Die anhaltenden Konflikte und schweren Angriffe haben Regionen wie Beirut, Keserwan, Jbeil und die Bekaa-Ebene schwer getroffen. Besonders der Süden des Libanon leidet unter heftigen Bombardierungen, die bereits Hunderttausende Menschen in die Flucht getrieben haben. Viele Familien suchen Zuflucht in Schulen, die hastig zu Notunterkünften umfunktioniert wurden.
Um auf diese dramatische Situation zu reagieren, hat Vision Hope die Einsätze vor Ort massiv intensiviert. Gemeinsam mit unserem bewährten Partner Dorcas Lebanon leisten wir direkt in den betroffenen Gebieten überlebenswichtige Hilfe:
Akute Überlebenshilfe rettet Leben – doch für eine nachhaltige Erholung müssen auch die unsichtbaren Wunden der Krise heilen. Die kumulierten Folgen der Finanzkrise, der Explosion in Beirut und der permanenten Unsicherheit haben die Kapazitäten der sozialen und psychologischen Dienste im Land kollabieren lassen. Der Zugang zu psychosozialer Unterstützung (MHPSS) ist stark limitiert.
Hier setzt Vision Hope in enger Partnerschaft mit der libanesischen Non-Profit-Organisation Tabitha an. Wir senden nicht nur Hilfsgüter, sondern bauen feste, lokale Strukturen auf.
Unsere MHPSS-Initiativen konzentrieren sich auf den Aufbau dauerhafter Kapazitäten in den Regionen Aley, Batroun und Achrafieh:
Durch diese Vernetzung von Schulen, Sozialzentren und Jugendgruppen stellen wir sicher, dass die Hilfs- und Nachsorgestrukturen auch nach dem Ende unserer Projektlaufzeiten unabhängig fortbestehen.
Humanitäre Krisen enden nicht an Landesgrenzen. Aufgrund der tiefen gesellschaftlichen und geografischen Verflechtungen zwischen dem Libanon und Syrien betrachtet Vision Hope diese Herausforderungen in einem größeren, regionalen Kontext (MENA-Region).
Ein Beispiel: Nach dem verheerenden Erdbeben im Februar 2023 mobilisierte Vision Hope gemeinsam mit Tabitha Soforthilfe, die sowohl betroffenen Gemeinden im Libanon als auch im Nordwesten Syriens zugutekam. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie ein integriertes Netzwerk, das die lokale Widerstandskraft in der gesamten Region nachhaltig stärkt.