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Von überschwemmten Wegen zu sicheren Badezimmern: Wie VHI dem Dorf Al-Qarn Hoffnung brachte

Youssef Sobhy, Praktikant für Kommunikation und digitale Medien
22. Oktober 2023

Im August 2022 wurde das Dorf Al-Qarn im Distrikt Hufash,

Gouvernement Al-Mahweet im Jemen, von einer Katastrophe aus Überschwemmungen und schweren Regenfällen getroffen. Der Fußweg des Dorfes wurde zerstört und damit die einzige Verbindung der Bewohner zur Außenwelt — das Dorf war von da an abgeschnitten. Al-Qarn liegt rund dreieinhalb Autostunden von der Hauptstadt Sanaa entfernt; zu Fuß war der Weg für die Dorfbewohner nicht zu bewältigen, erst recht nicht unter diesen Bedingungen.

Die Bewohner von Al-Qarn wandten sich mit der Bitte um Hilfe an Vision Hope International e.V. (VHI). VHI reagierte umgehend und leistete Nothilfe mit Paketen des Rapid Response Mechanism (RRM), finanziert vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) und später unterstützt vom Welternährungsprogramm (WFP) und von Arche noVa.

VHI startete das Projekt Food For Assets (FFA), um den Fußweg von Al-Qarn wieder aufzubauen und instand zu setzen, damit sich die Bewohner wieder sicher und ohne Mühe bewegen können.
Doch Al-Qarn brauchte mehr Unterstützung, um ein sicheres Umfeld zu schaffen. Weil in den Haushalten Sanitärräume fehlten, bestand ein erhebliches Gesundheitsrisiko: Offen liegende Abwässer begünstigten Krankheiten und Epidemien.

Mastoor Al-Habashi, einer der Begünstigten, erklärte: „Die schlechte finanzielle Lage der Bewohner ist der wichtigste Grund für dieses Problem.“

VHI hat in Al-Qarn viel bewegt: Neun Sanitärräume wurden gebaut und ein Sanitärprojekt gestartet, das jedem Haushalt einen eigenen, vollständig ausgestatteten Sanitärraum bringen soll.
Die Initiative soll die Bewohner vor schweren Krankheiten schützen und der unhygienischen Praxis ein Ende setzen, Abwässer in unmittelbarer Nähe der Häuser zu entsorgen.

Adel Al-Habashi, der Vertreter des Dorfes, zeigte sich erleichtert

„Weil in den Haushalten des Dorfes Sanitärräume fehlten, hatten wir mit mehreren Problemen zu kämpfen: mit Krankheiten, mit Schmutz und mit einer ungesunden Umgebung, dazu mit täglichem Streit unter den Bewohnern über offen liegende Abfälle und mit der besonderen Belastung für die Frauen. Doch diese Sorgen werden wir nicht mehr haben, denn jetzt haben wir problemlos Zugang zu sicheren Sanitärräumen.“

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